DORA-Verordnung: Selbstbewertung für Ihre DORA Compliance

Beantworten Sie verständliche Fragen zu IKT-Risikomanagement, Vorfallsbehandlung und Dienstleistern und sehen Sie, wie gut Sie den Digital Operational Resilience Act erfüllen – mit Readiness-Score, Lücken nach Säulen und priorisierten Empfehlungen.

  • 10–15 Minuten
  • Kein Konto nötig
  • Daten in der EU
  • Readiness-Score + Lückenbericht

Was ist die DORA-Verordnung?

DORA, der Digital Operational Resilience Act, ist die Verordnung (EU) 2022/2554 über die digitale operationale Resilienz im Finanzsektor. Sie legt einheitliche Regeln fest, wie Banken, Versicherer, Zahlungsinstitute und andere Finanzunternehmen IKT-Risiken steuern, um Störungen und Cyberangriffen standzuhalten, darauf zu reagieren und sich davon zu erholen.

DORA gilt seit dem 17. Januar 2025 unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten. Die Verantwortung für das IKT-Risiko trägt das Leitungsorgan. DORA ist keine Zertifizierung: Es gibt kein DORA-Zertifikat, die Einhaltung prüfen die zuständigen Aufsichtsbehörden.

Wer muss DORA erfüllen?

  • Kreditinstitute und Banken
  • Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute
  • Wertpapierfirmen und weitere Kapitalmarktteilnehmer
  • Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen
  • Nach MiCA zugelassene Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen
  • IKT-Drittdienstleister von Finanzunternehmen; kritische Anbieter werden direkt von den Europäischen Aufsichtsbehörden (EBA, EIOPA, ESMA) überwacht

Was die DORA Selbstbewertung prüft

Die Fragen folgen den fünf Säulen der Verordnung:

  • IKT-Risikomanagementrahmen: Governance, Rolle des Leitungsorgans, Inventar, Schutz, Erkennung, Backup und Wiederherstellung
  • Behandlung, Klassifizierung und Meldung IKT-bezogener Vorfälle an die Aufsicht
  • Tests der digitalen operationalen Resilienz, einschließlich bedrohungsorientierter Penetrationstests (TLPT) für bedeutende Unternehmen
  • Management des IKT-Drittparteienrisikos: Due Diligence, vertragliche Anforderungen, Exit-Strategien und Informationsregister
  • Austausch von Informationen über Cyberbedrohungen und Schwachstellen

Typische Lücken bei der DORA Compliance

  • Der IKT-Risikorahmen existiert auf dem Papier, wurde aber vom Leitungsorgan nicht genehmigt oder überprüft
  • Es fehlen Kriterien, um schwerwiegende Vorfälle zu klassifizieren, daher sind die Meldefristen nicht einzuhalten
  • Das Informationsregister zu IKT-Drittdienstleistungen ist unvollständig oder veraltet
  • Verträge mit IKT-Anbietern enthalten nicht die von DORA geforderten Klauseln, etwa Prüfrechte und Exit-Pläne
  • Backups und Wiederanlaufpläne werden nicht regelmäßig getestet, ein Testprogramm fehlt

DORA, ISO 27001 und nächste Schritte

Ein Informationssicherheits-Managementsystem nach ISO/IEC 27001 hilft sehr, deckt aber nicht alles ab, was DORA verlangt – etwa die Meldefristen für Vorfälle, das Informationsregister oder TLPT. Die Selbstbewertung zeigt, was bereits vorhanden ist und was fehlt.

IT-Dienstleister außerhalb der EU, zum Beispiel in der Ukraine, Georgien oder Kasachstan, die für EU-Banken und Fintechs arbeiten, erfüllen DORA über Kundenverträge, Audits und Sicherheitsfragebögen. Bereiten Sie mit dem Lückenbericht Nachweise vor und üben Sie optional das Auditgespräch im BALTUM KI-Auditsimulator.

Verwandte Standards

So funktioniert die kostenlose Bewertung

1

Standard wählen

Die Fragen sind in verständlicher Sprache formuliert – Sie brauchen keinen Compliance-Spezialisten.

2

20–40 Fragen beantworten

Beschreiben Sie, wie Ihre Organisation heute tatsächlich arbeitet. Ehrliche Antworten liefern das nützlichste Ergebnis.

3

Bericht erhalten

Readiness-Score, Lückenanalyse nach Anforderungsbereichen und priorisierte KI-Empfehlungen – als teilbares PDF.

Häufige Fragen

Gibt es ein DORA-Zertifikat?

Nein. DORA ist eine EU-Verordnung und kein Zertifizierungsschema. Ein offizielles DORA-Zertifikat gibt es nicht; die Einhaltung prüfen die zuständigen Aufsichtsbehörden und bei IKT-Dienstleistern deren Finanzkunden.

Gilt DORA auch für IT-Dienstleister?

Ja, mittelbar und teils unmittelbar. Finanzunternehmen müssen die DORA-Anforderungen vertraglich an ihre IKT-Dienstleister weitergeben, und kritische IKT-Drittdienstleister werden direkt von den Europäischen Aufsichtsbehörden überwacht.

Welche Meldefristen gelten für Vorfälle nach DORA?

Bei einem schwerwiegenden IKT-bezogenen Vorfall ist die Erstmeldung innerhalb von 4 Stunden nach der Klassifizierung und spätestens 24 Stunden nach Kenntnisnahme fällig, der Zwischenbericht innerhalb von 72 Stunden und der Abschlussbericht innerhalb eines Monats.

Zertifiziert BALTUM die DORA Compliance oder berät rechtlich?

Nein. BALTUM ist eine unabhängige Software zur Selbstbewertung – keine Beratung, keine Kanzlei und keine Zertifizierungsstelle. Sie zeigt Ihren Stand und Ihre Lücken, ersetzt aber weder Rechtsberatung noch die Prüfung durch die Aufsicht.

Wissen, wo Sie stehen – vor dem Audit

Kostenlos, 10–15 Minuten, ohne Konto. baltum.ai ist eine unabhängige Software, keine Zertifizierungsstelle.

Kostenlos starten →